Saturday, October 31, 2009

Freunde

Jedes mal, wenn wir den anker hochziehen, muessen ein paar Leute in den KettenRaum gehen um dort die schwere Kette in reihen zu legen. es ist ein HORROR job und man wird so richtig dreckig. Ich habe es einmal mitten in der Nacht alleine machen muessen. Wir hatten einen Notfall und mussten den Anker schmeissen, naja ich bin dann nachts um 4uhr rein und habe die Kette gelegt. Es war der Hammer und ich war am arsch am ende. jetzt waerend dry dock sind ein paar meiner Freunde rein und mussten die gesammte Ketten legen, ingesammt mehr als 150meter Kette.
und so sieht man danach dann aus :) Es sind, Jenny aus America/Oestereich, Tommy links aus America und Mathew rechts aus australien.
Ein toller Job

lg der sebi

Friday, October 30, 2009

Die wunderbaren Deckies


Und hier ist es das wunderbare Deck Department.
Ich arbeite nun schon 1 jahr in diesem Department und ich bin sehr gluecklich.
als normaler Deckie war alles sehr einfach, man macht immer das was der teamleader sagt. stummes dummes folgen von befehlen. was ich gelernt habe: Keine Fragen stellen, einfach machen. Da ich jetzt jedoch der StoreMan bin, hat sich das alles ein wenig veraendert. so arbeite ich total alleine, bin meistens unten im schiff und darf mich mit all den tools rumschlagen. nicht immer der hammer, aber ich mag es. das department ist der hammer, wir haben wunderbare leiter und da wir direkt unter den offizieren stehen, ist alles wirklich professionel. zumindest versuchen wir es professionel zu machen.

Im moment Regnet es hier, daher ist die arbeit ein wenig eingeschrenkt. Wir werden sehen. Also euch einen schoenen Tag.
Euer sebi

Thursday, October 29, 2009

Raus aus dem Dock und rein in den rubishroom

tia und schon sind wir wieder im Wasser. jetzt werden wir fuer ein weiteres Jahr nicht mehr so schnell festen Boden unter den Fuessen bekommen, zumindest die Doulos nicht. Wir wurden am Donnerstag (gestern) um 13uhr aus dem Dock "geschmissen", alles musste schnell gehen und so wurden die letzten schweissarbeiten beendet, als schon das Wasser einlief.
Ich habe mich am morgen dann noch schnell daran gemacht die anker anzumalen, waerend sie hochgezogen wurden, ein schoener job. Der Tag gestern war fuer mich dann doch eher langweilig, da ich selber wenig zu tun hatte. Heute dagegen scheine ich alles aufzuholen, was ich gestern arbeitstechnisch nicht machen konnte, so habe ich schaetzungweise jetzt schon 2 mal so viel geschwitzt, wie gestern. Ich befinde mich gerade in unserem Raum, wo wir unseren Muell aufbewaren, wir haben ien paar neue fliessen verlegt und ich habe die Fugen gefuellt, im moment polliere ich alle fliessen schoen saueber. Es ist eine schweisstreibende arbeit, hilft mir aber auch endlich wieder mal ein wenig in der bibel auswendig zu lernen. Im moment merkt man
ungemein, wie die energy nach leasst, do faellt es mir doch wirklich schwer sachen zu heben, die normaler weisse kein problem sind. dazu kommt noch, das meine rechte Hand sich entschieden hat blasen zu bekommen und diese eine grosse von jeweils 2 zentimetern haben und natuerlich entzuendet sind, so tut jede schnelle bewegung weh. durchhalten heisst es jetzt, sind ja nurnoch 2 Wochen.

Im moment ist es im schiff so heiss, das keiner drinnen schlafen kann, so sind abends alle decks voll mit matrazen. ich habe mich dann um 12uhr nachts aufs deck verzogen, da ich es bei 35grad in der Kabine nicht mehr aushalten konnte, ach wie schon Dry Dock doch sein kann. Es ist im moment wirklich hart, da wir alle sehr muede sind, den schlaf den wir brauchen aber nicht bekommen, so findet man sich jeden tag an einem tieferen punkt wieder, als den Tag zuvor.

Aber es macht doch nocht spass, ich bin froh hier zu sei und meinen horizont erweitern zu koennen, auch wenn das heisst meinen koerper an die grenzen zu bringen.
Und das ist dann das Grupenphoto von diesem Jahr, sehr Farbenfroh.
Also alles Gute euer Sebi

Tuesday, October 27, 2009

Ein Farben Chaos

Tia so sieht sie aus, wenn dann mal "gemalt" wird. wenn man sich das alles so mal anschaut, wird einem ganz schwindelig. so viele verschiedene schichten und alle davon haben besondere merkmale, da kann einem schon ganz anders werden. lustig was man so alles nuetzlichen lernen kann. ich habe mich mit unserem farbenspezialisten von International Paint unterhalten,
er betreut die sprueh arbeiten am Hull (den boden des schiffes). Er meinte: "mit all der neuen Farbe sieht sie 40 Jahre juenger aus". Tia da wird auch schon mal der Erfahrenste Seefahrer schwach. Ich habe mich auf jeden Fall neu verliebt und bin froh mein Leben mit der Doulos teilen zu duerfen.

also liebe Freunde, bis denn euer sebi

Wie wir den Tag starten

Ein neuer Tag in Singapur.
Jeder Morgen beginnt fuer uns mit einem Sonnenaufgang. Da wir um 7Uhr morgens anfangen zu arbeiten, gibt es dann eben fruehstueck um 6:30. So ist eins der ersten Dinge, die man sieht die Sonne, die hinter all den Schiffen aufgeht.

Um 7 treffen sich dann elle Deckies zum gemeinsamen Singen und beten, bevor es mir der Arbeit los geht. So sah es dann heute morgen aus, als wir uns getroffen haben.
Es sind nun 2 Wochen rum, und noch immer nicht halbzeit. Dieses Dry Dock findet seine Herausvorderung in der laenge. Heute beginnt dan Phase 2. Viele der Landteams kommen wieder und die haeflte derer, die an bord geblieben ist, wird sich verabschieden und fuer 2 Wochen auf Landteams gehen, so haben wir heute eine art crew wechsel. wir sehen, wies wird.

ich wuensche euch allen einen gesegneten Tag. solltet ihr irgendwelche fragen haben, schreibt sie doch an s.dukat@web.de oder sebi.dukat@gbaships.org, so kann ich in einem der naechsten posts ein paar fragen beantworten.

bis bald euer sebi

Sunday, October 25, 2009

Ein neuer Tag und seine Herausvorderungen

Die Farbe ist hier, endlich. Das ist auf der einen Seite mega cool, bedeutet aber auf der anderen Seite jede menge Arbeit. So muss erst mal alles an Bord getragen werden und sotiert werden, nach vollstaendigkeit geprueft und makiert werden, bevor es in den unteren Farbenraum kommen kann. bis es soweit ist, dass alles unten ist, vergehen schon mal ein paar stunden und leicht sind diese kanister ja auch nicht. Aber ich beschwere mich nicht, es macht spass und immerhin habe ich etwas zu tun.
und da bilder mehr sagen als Tausend worte (naja ob das wirklich stimmt?!) zeige ich euch mal, wie das alles aussieht. solltet ihr euch noch an das Video erinnern (sebi@work) dann kennt ihr auch schon den weg, den die
Kanister getragen werden muessen. ganz unten, neben meinem "cage" befindet sich der untere Farbenraum. Das wird heute abend eine Nacht mit Rueckenschmerzen und da heute Nacht dann auch noch alle Generatoren abgestellt werden, muessen wir alle in einem viel zu heissem schiff schlafen, ach ich liebe Dry Dock :)

also bis bald, bitte betet doch fuer unsere Sicherheit und das wir persoenliche Streitereien aus dem Weg gehen koennen. euer sebi

Unterm Schiff

Mein freier Tag begann heute morgen mit einem wunderschoenem Page.
Tia manche menschen muessen eben auch an einem freien Tag arbeiten.
Ich habe mich dann spaeter ins Dock verzogen und ein paar bilder gemacht, so koennt ihr auch mal sehen, wie es aussieht, wenn das schiff aus dem wasser ist. jedes mal ein beeindruckendes Bild

Und so sieht es dann aus, wenn die Doulos aus dem Wasser ist. sie liegt auf grossen hoelzenern bloecken, die von tauchern in die richtige position gebracht werden, wenn sich das dock aus dem wasser hebt. man muss sich das ein wenig so vorstellen: das schiff wird von dem dock auf den ruecken genommen und aus dem wasser gehoben. es ist eine sehr interesannte sache.

sobald das schiff aus dem wasser ist, wird dann auch schon angefangen die ganze farbe abzuspruehen. mit grossen sandstrahlern wird alles bis aufs metal weg gesprueht. so ist der gesammte untere teil der schiffes bis aufs metal sauber. nur im oberenteil, wird ein wenig patch work gemacht. so kann man in dem weissen bereich klar sehen, das nur ein paar stellen frei von farbe sind.

wie man sehen kann, ist die schiffschraube deutschlich mit muscheln und algen bedeckt. diese werden im laufe der zeit entfernt und die schraube wird gesauebert und poliert. da die schraube aus reiner bronze besteht, scheint sie am ende wie gold.

Dieses Stadium des schiffes ist sehr kurz, da sofort wenn alles von der alten farbe befreit ist normaler weise angefangen wird die neue drauf zu spruehen. so sind wir alles in allem nur 8 tage aus dem wasser. diese bilder zeigen das schiff also so, wie man es nur einmal im jahr sehen kann.

trotz ihrer 95Jahre ist die Doulso immer noch in sehr gutem Zustand. in den 50gern wurde das letze mal stahl ersetzt und so kann man, deutlich den unterschied zwischen dem alten und dem neuen stahl erkennen. links zu sehen ist der alte stahl mit den nieten und rechts zu sehen ist der neue. Zu der Zeit als die doulos gebaut wurde, wurden

die metallplatten einfach ueber einander gelegt und vernietet. diese Technick ist heut zu tage nirgends zu finden. experten wissen heute schon garnicht mehr, wie sie das alles damals geschaft haben. ein bischen so, wie wenn wir versuchen zu erklaeren, wie damals die pyramieden gebaut wurden.

Auf diesem bild kann man die makierungen sehen, die dem wasserman an bord zeigen, wie schwer das schiff an diesem punkt ist. die ideal linie ist rechst zu sehen mit dem kreis und dem strich. sollte sich das schiff in salzwasser befinden, ist es also bei 5.5 ideal. sind wir jedoch im sueswasser, sind es 5.6. deswegen das F und C neben dem kreis. F fuer Fresh Water und C fuer Salt Water

Gut so seine kleinen schoenheitsfleckchen hat sie dann doch schon, so ist diese niete undicht und wasser kommt von aussen nach innen.

und das bin ich direkt unter dem schiff, schon beeindruckend wie so ein paar bloecke mal eben ein schiff halten koennen. ach uebrigens das schiff, was man auf dem einen bild neben uns sehen kann hat mal eben einen altersunterschied von ca 80 Jahren

Dieses nette stueck Metall habe ich dann unter dem schiff gefunden. da ein paar stellen unter dem schiff ausgebessert werden muessen, haben sie ein paar stuecke des original stahles entfernen muessen. so halte ich da eben mal ein stueck metal von stolzen 95Jahren in meiner Hand.

Ich habe es dann mit an Bord genommen und einen meiner Freunde gebeten es ein wenig zu verkleinern. ich habe dann selber noch ein wenig mit der wirebrush alles sauber gemacht

am ende habe ich es noch in der passenden farbe angemalt und TADA jetzt habe ich mein eigenes stueck der Doulos, fertig zum nach Hause senden. Es ist ein wenig schwer, aber das bekomm ich schon irgendwann hin.
und das wars dann auch schon wieder von mir, ich wuensche euch einen gesegneten Tag
euer sebi

Saturday, October 24, 2009

Dry Dock Day 10




WoW was ein Tag.

hier ein paar bilder von dem, was ich heute machen durfte.
Da wir vor ein paar wochen schon angefangen haben die schule an bord auseinander zu nehmen und stahl auszutauschen, mussten wir heute anfangen zu zementieren.

ich hab sowas noch nie gemacht, zumindest nicht auserhalb der tanks. da aber das geruecht rum ging, das ich der Zement Sebi sei, habe ich mich dann in der schule mit zement wieder gefunden. ein nicht alzu kleiner raum und keine ahnung, lustig. ich hatte eine kleine "einleitung" von einem der Projekt arbeiter, der morgen frueh das schiff verlaesst. Es hat so viel spass gemacht und da ich sowas noch nie gemacht habe, kann ich ein wenig stolz auf das resultat sein. so habe ich mir den namen Zement Sebi jetzt auch verdient :)

auf einem der bilder ist Jeff Kelly zu sehen. er ist einer der Schreiner an Bord und zusammen mit mir und einem Freund sind wir einen Cabin Church, wer darueber mehr wissen will, darf gerne fragen.

Friday, October 23, 2009

Ein Morgen in Manila Philipinen

Ein Tag in Manila, der Hauptstadt der Philipinen, es ist Februar 2009

Es ist 4:00 uhr morgens und ich quaele mich aus dem bett, ich habe nicht lange geschlafen, viel es mir doch schwer einzuschlafen. Heute ist einer dieser Tage, an denen man lieber im Bett bleiben wuerde, doch ist es auch einer dieser besonderen Tage, an denen ich die Moeglichkeit habe raus zu gehen und Ministry zu machen. Ich bin Teil eines kleinen Teams, das in die stadt fahren soll um Strassenkindern Essen zu bringen. Unser Team soll um 4:30 los, so mache ich mich langsam auf den weg zum treffpunkt info.Die gesichter sind muede und ein lachen ist nicht zu hoeren, haben wir doch alle die erzaehlungen der anderen klar im kopf.

Als die Doulos nach Manila gekommen ist, haben wir uns entschieden Teams auszusenden, die frueh morgens in die Stadt fahren sollen um dort die unzaehligen Strassenkinder mit Essen zu segnen. Alles wurde zusammen mit einer Lokalen Gemeinde Organisiert, die diese Art von arbeit schon laenger gemacht hat, auf grund von Finanziellen problemen jedoch aufhoeren musste. So hat sich die Doulos bereit erklaert alles zu zahlen, was an kosten anfaellt.
Jeden 2ten Morgen um 4:30 verlaesst nun ein Team das Schiff und geht in eine der schlimmsten gegenden der Stadt. Viele kommen weinend wieder und berichten, was man in den nachrichten nur erahnen kann.
So ist es heute dann wohl meine reihe raus zu gehen. ich freu mich, da ich die moeglichkeit habe arbeit hinter mir zu lassen und ministry machen zu koennen, doch habe ich auch respekt vor dem, was mich erwarten wird.

inzwischen ist es soweit, wir sitzen im auto, beten noch schnell und los geht es. Es ist eine etwa 30 minuten fahrt. gegen 5 uhr kommen wir an der kirche an und werden in kleine teams eingeteilt, jeder bekommt warme milch, ein bischen suessen brot und plastik becher, mehr scheint es nicht zu brauchen um kinder gluecklich zu machen. Da wir in Cebu, einer der anderen haeffen in den philipinen schon erfahrungen mit strassenkindern sammeln konnten, hatten wir alle eine grobe vorstellung von dem, was uns erwarten wuerde. doch nichts auf dieser welt, was ich bis dahin gesehen hatte, keine nachrichten, keine videos, nichts haette mich auf das vorbereiten koennen, was ich in der naechsten stunde sehen musste.

wir verliessen die Kirche in 4 Teams und machten uns auf in den Mark, der nur um die ecke war. Dieser Markt ist eine grosse strasse, mitten in manila, man kann hier alles kaufen, von fisch bis zu mehl. klingt ja ganz nett, aber ist es nicht. jeder der dort seine ware anbietet, tut dies auf dem boden, oder in heruntergekommen kleinen huetten. in der mitte der strasse, befindet sich ueber die gesammte strasse gezogen der muell, der sich so ansammelt. wenig plastik oder papier ist zu sehen, da dies sofort von den menschen eigesammelt wird, nein es sind essens abfalle, eier, tomaten, fisch, fleisch...es stinkt ungemein und man kann es schon riechen, befor man weiss, das es dort ist.
schon auf dem Weg zum markt, fingen wir an essen auszuteilen. ueberall liegen sie, dich aneinander gereiht und nackt auf der strasse, keine decke, kein kissen. sie sehen muede aus, haben eine dunke haut von dem dreck und die meisten haben kaum noch zaehne. sie sind alle jung, sehr jung 3 oder 4 manche noch juenger. die aelteren sind schon wach und laufen herum. man bekommt kaum ein lachen, doch dankbar wird die warme milch angenommen und auch das suesse brot findet schnell seinen weg in die hunrigen maegen derer, die dazu verdammt sind ein leben auf der strasse zu leben. der Markt selbst raubt mir dann den atem, im warsten sinne des wortes, so faellt es schwer zu atmen.
troz all dem dreck und all dem gestank faellt es leicht sich darauf zu konzentrieren essen auszugeben, kann man doch die augen nicht von dem lassen, was sich da zusammen gezogen auf dem boden liegend befindet.
Es ist ein maedchen, keine 4 Jahre alt, ihre Mutter hat uns auf sie aufmerksam gemacht. leicht und sanft stosse ich den duennen koerper um sie zu wecken. es kommt keine reaktion, erst nach ein paar weiteren stossen, dreht sie sich zu mir, oeffnet ihre kleinen augen und schaut mich verschlafen an. mit respekt reiche ich ihr die warme milch. ihre kleinen haende klammern sich an den warmen plastikbecher mit der milch. ihre augen weiten sich ein wenig, als sie das brot sieht. zur mutter gewendet frage ich sie, wo der vater sei, das wisse sie nicht, sei sie sich nichtmal sicher wer es ist. erstaunlicher weise, sprechen alle sehr gutes englisch und auch schon ein kind von 4 jahren kann sich in englisch ausdruecken.
es geht weiter durch die strassen, inzswischen geht die sonne auf und das leben auf dem markt faengt an zu erwachen. es wird lauter und schon bald ist es mit der morgigen "friedvollen" Stille vorbei. zu hoeren sind grosse Traktoren, die durch die Marktstrasse fahren und den Muell zusammen schieben. die Leute fangen an ihre waren anzubieten und der geraeschpaegel waechst zu einem unueberhoerbarem chaos an. die Menschen schlafen neben ihren staenden, weil sie kein haus haben, und die ersten sein wollen, die morgens frueh ihre waren los werden.

auf dem weg zurueck in die kirche, frage ich den pastor, wie es soweit kommen kann, das es so viele strassenkinder gibt, und was die regierung dagegen unternimmt. Traurig schaut er mich an und sagt, die regierung unternimmt nichts, und ihre begruendung dafuer sei, es gaebe zu viele. ja das macht sinn, weil es so viele menschen in NOT gibt, faegnt man nich mal an was dagegen zu unternehmen. eine Sehr weise entscheidung, die die reichen regierungsidioten da gemacht haben. so aendert man die welt.

inzwischen sitzen wir wieder in auto auf dem weg zurueck zum schiff, zurueck in unsere heile welt, wo wir uns ueber 3 minuten duschen aufregen und darueber, dass wir zu viel reis essen muessen. zurueck ins gewohnte chaos der gerechtigkeit dieser welt. meine gedanken springen herum und es faellt mir schwer zur ruhe zu kommen. ich schliesse meine augen und fange an zu beten, ich danke gott fuer diesen tag, diesen freuhen morgen, mein leben, seine liebe zu uns. ich bete fuer die kirche, die dieses chaos jeden tag sehen muss, fuer den pastor, fuer das maedchen und ihre mutter. ich bete fuer manila, die philipinen. ich DANKE Gott fuer mein leben, fuer die 3 minuten duschen und den Reis. ich flehe ihn an mein herz zu veraendern, mir zu zeigen, was ich tun kann um diese welt zu verandern. ich flehe ihn an diese menschen zu segnen und bei ihnen zu sein.
langsam kome ich zur ruhe.

Es ist inzwischen Oktober 2009 mehrere monate sind vergangen seit dem wir in den phlilipinen waren. ein teifun hat manila getroffen und die haelfte der stadt ist ueberschwemmt. es regnete an einem tag mehr als die dreifache summe an wasser, die es normaler weisse in einem monat regnen wuerde. die einzige sache, die mich ruhig behaelt ist jesus. ich weiss das er alles unter kontrolle hat und das auch wenn ich es nicht verstehen kann alles eine sinn macht.
bitte betet fuer manila.
euer sebi

Thursday, October 22, 2009

habt ihr euch schon immer mal gefragt, wie es so aussieht, wo ich arbeite? dann ist dieses video die richtige antwort fuer euch, viel spass

ich hoffe dies hilft ein wenig euch ein bild von dem zu machen, wo ich arbeite!

alles gute euer sebi

PS: hab da noch ein nettes Photo entdeckt, ich glaube da hat jemand seinen Namen zu ernst genommen

Dry Dock 2009

Hiermit starte ich diesen blog neu WUHU

ich werde versuchen ihn mit infos up to date zu halten, so dass ihr neben den rundbriefen, die viel zu selten kommen auch sonst was zu lesen habt.

also los gehts!


Dry Dock 2009
es ist mal wieder so weit, wir sind im trocken dock und es ist mal wieder jede menge los. ich zeig euch mal ein wenig, wie es hier aussieht:

ja so sieht es hier aus, auf dem bild sieht man die Doulos wie sie noch an der normalen anlegestelle liegt, doch schon heute abend werden wir aus dem wasser sein und so kann die richtige arbeit anfangen.

wie man auf den anderen bildern sehen kann, befinden sich um uns herum jede menge andere schiffe, die darauf warten ins trocken dock zu gehen. viele dieser schiffe sind so genannte "tugboats". sie ziehen andere schiffe. so sind sie im grunde genommen die abschlepwagen der schifffahrt.

auch wenn die doulos sehr gut auf den bilder aussieht, das meiste ist dann doch farbe. so wird jede menge der farbe entfernt und am metall gearbeitet, um neue farbe drauf zu packen. es ist schon was besonderes, sowas miterleben zu duerfen.


so das wars dann auch schon wieder, ich hoffe es hat euch ein wenig gefallen.
bis bald euer sebi